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Shooting-Informationen

Wie läuft ein Shooting bei mir ab? Was ist zu beachten?

 

Planung:


Ein persönliches Vorgespräch und Treffen zwischen Modell und Fotograf ist für mich sehr wichtig und in der Regel unverzichtbar. Das Treffen findet in aller Regel in einer lockeren Atmosphäre statt (meistens in einem Kaffee). Dabei werden auch die Bildideen und dessen Stilrichtung besprochen. Vorrang hat hierbei jedoch für mich das Kennenlernen. So wird eine zwischenmenschliche Beziehung aufgebaut, welche für das eigentliche Shooting förderlich ist, da im Vorfeld schon „Hemmungen“ und „Berührungsängste“ abgebaut werden. Ebenso wichtig ist der Verwendungszweck der späteren Aufnahmen und der Inhalt des Kleiderschrankes vom Model. Es sollte ebenfalls genau abgesprochen werden, wie viel Haut auf den Bildern zu sehen sein soll/darf, also ab es ein Portrait/Dessous oder Aktshooting werden soll. Auch der Shootingort/Location wird besprochen, da man bei Studioaufnahmen meist doch sehr eingeschränkt ist, was die Hintergrundgestaltung angeht, arbeite ich fast außschließlich on Location.

Vorbereitung die das Model für ein Shooting treffen sollte:


Vorab: jedes Model hat bei mir grundsätzlich Mitspracherecht bei Outfit, Posen und Bildideen. Am Vorabend des Shootings sollten alle Klamotten zusammen gesucht werden, die man für den Fototermin am Folgetag mitnehmen möchte. Dazu zählen neben den Kleidungsstücken natürlich auch verschiedene Paar Schuhe, Schmuck und sonstige Assesoires wie Tücher, Handschuhe, Brillen, Hüte, usw. Perfekt sind natürlich ein paar farblich aufeinander abgestimmte Kombinationen. Habt lieber zuviel dabei, als zuwenig.

Bei Shootings on Location ist zu beachten, dass meistens auch längere Wege mit der Ausrüstung und dem Kleiderkoffer zurückgelegt werden müssen. Daher empfiehlt es sich hier besonders, bequeme Laufschuhe anzuziehen. Außerdem sollte man eine Flasche Wasser und zwei Schokoriegel zur Stärkung dabei haben. Da man sich leicht dreckig machen kann sind auch ein Handtuch und Feuchtetücher für die Hände sinnvoll. Eine warme Jacke für die Shootingpausen bewahrt Euch vor dem Auskühlen. Achtet auch darauf, dass eure Achselhöhlen und Bikinizonen (bei Dessous/Akt) rasiert sind.

Am Tag des Shootings:


Ganz wichtig: Pünktlichkeit! Hier sollte auch der Verkehr auf den Straßen mit eingeplant werden!
Bei Akt oder Teilakt sollten vorher keine zu engen Kleidungsstücke getragen werden, da die Wäscheabdrücke auf der Haut sonst auf den Bilder zu sehen sein würden. Lockere Kleidung also, und bei Akt am besten einen Jogginganzug oder Bademantel ohne BH drunter.
Und bitte: nicht eincremen, da die Hautoberfläche so zuviel Fett enthält und durch das Blitzlicht hässliche Glanzstellen produziert.

Das eigentliche Shooting:


Vor einem Shooting on Location durchlaufen wir gemeinsam die Location, um so einen Eindruck des Umfeldes zu bekommen, in der Regel kenne ich die Location und kann Vorschläge unterbreiten.
Nach einem kleinem Small-Talk beginnen wir das Shooting mit Testaufnahmen, hierbei stelle ich u.a. das Licht. Begonnen wird mit einfachen Bildern und Posen, um miteinander warm zu werden. Wären eines Set's wird oder kann es vorkommen, dass du deine Kleidung ändern musst, dass liegt einfach daran, dass ich erstens Abwechslung mag und zweitens die Kleidung in Kombination mit Pose und Location oftmals große Unterschiede Bilden. Zudem gibt es so eine größere differenzierte Auswahl an Aufnahmen.

Gerade bei unerfahrenen Model ist es oft schwierig die richtige Pose und Spannung zu finden. Da auch ich kein Profi bin, kann es schon einmal etwas dauern, bis ein gutes Bild „im Kasten“ ist. Dabei gibt es, um uns die Arbeit zu erleichtern einige kleine Grundregeln, auf die das Model achten sollte:

  • die Körperspannung im Oberkörper ist sehr wichtig. Körperspannung verleiht Dynamik und „kaschiert“ kleine Problemzonen
  • es müssen immer wieder Kleinigkeiten korrigiert werden. So zum Beispiel: Haarsträhnen, verdrehte BH-Träger oder Strings

Nach dem Shooting:


So schnell es mir möglich ist, werde ich dir die original-Aufnahmen zukommen lassen, in der Regel in einem passwortgeschütztem Bereich auf meiner Homepage. Aus diesen kannst du dir dann ein paar Bilder zu Nachbearbeitung auswählen (5-10 Stück sollten ausreichen). 
Nach dem Shooting können wir gerne weiter in Kontakt bleiben und vielleicht auch folge-Shootings machen. Hierbei habe ich festgestellt, dass bei wiederholten Shootings die Qualität der Bilder deutlich steigt.